R E C I P E : 국수장국 Guk-Su-Jang-Guk [한식 : Korean Cuisine]






Ich gebe meinem Blog für die nächste Zeit ein neues Thema: Rezepte.
Denn von denen habe ich zur Zeit viele im Angebot. Wer kein Interesse an asiatischer, koreanisch um genau zu sein, Küche hat, sollte meinen Blog schnell aus der Leseliste löschen.


Vor 3 langen, langen Tagen (an denen ich bereits 19/20Uhr zu Bett gegangen bin und spätestens 4Uhr den inneren Hahn hab krähen hören) hatte ich meine Zahn OP. Falls Interesse an einem ausführlichen Bericht einer anerkannten Angstpatientin besteht, die es trotz und vorallem mit Ebbe in der Kasse geschafft hat zum Zahnarzt zu gehen, der melde sich bitte in den Kommentaren! Es wäre mir eine Lust anderen mit meiner Erfahrung zu helfen!

 Ab morgen, so steht zumindest auf dem klugen After-Surgery-Zettelchen, darf ich meine Zähne wieder beanspruchen. Möglicherweise werde ich es morgen erstmal ungesund angehen lassen, wie es nach 3 Tagen Suppe nunmal so ist, aber den letzten Tag habe ich mit dieser leckeren Suppe auch sehr gut ausklingen lassen! Auf dem Bild seht ihr übrigens die Suppenschüssel meines Liebsten. Mein Mittag bestand leider aus Brühe ohne Einlage. Tja ja, manchmal kann das Leben ganz schön böse sein, aber jetzt liegen hoffentlich erstmal schmerzfreie, schöne und vorallem viele kulinarische Tage vor mir.



Genug Vorgeschichte, machen wir uns mal ans kochen, ge?


Ihr braucht:

 250g dünne Weizennudeln (Somyeon)
250g Suppenfleisch (Rind -ohne Knochen- )
oder vegetarisch: 2 Seetangblätter (Dasima) mit einigen getrockneten Shiitake Pilzen
5 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1L Wasser
1 kleine Zucchini (in Julienne*)1 Frühlingszwiebel (in dünne Scheiben)
2 TL Sesamsamen (weiß)
1 TL Sesamöl
1 Ei
30ml Reiswein (oder alternativ gemischt: 4EL Essig, 4EL Wasser, 1-2 EL Zucker)
2 TL Salz
1/3 TL Pfeffer
30ml Sojasoße
1/2 Blatt Seetang (Gim)
Pflanzenöl zum braten


Legt das Suppenfleisch zunächst 1, 2 Stunden in kaltes Wasser. Erneuert es immer wieder, damit das Blut entfernt wird. Verwendet ihr Dasima statt Fleisch, fällt das natürlich weg.

Gebt das Fleisch (oder Dasima), 3 Knoblauchzehen und die Zwiebel in einen Topf und füllt ihn mit einem Liter Wasser. Bringt das ganze zum kochen, schöpft immer mal den Schaum (vom abgetretenen Fett) ab und lasst das ganze auf niedriger Stufe für 20 weitere Minuten köchlen.

In der Zwischenzeit könnt ihr in einer separaten Pfanne Sesamöl erhitzen und eine Knoblauchzähe (zerdrückt), sowie Zucchini an dünsten. Zum Schluss könnt ihr den Sesam hinzugeben und das Gemüse zurück auf einen Teller geben, es dient zum Schluss als dekorative Suppeneinlage.

Trennt das Ei in zwei separate Schüsselchen und würzt jeweils mit wenig Salz und Pfeffer. Bratet daraus mit ein wenig Pflanzenöl zwei kleine Omeletts und schneidet sie in Julienne.

Zurück zur Suppe:

Gießt die Brühe ab und vergesst natürlich nicht die Suppe wieder aufzufangen, immerhin besteht das Gericht daraus, ge?

Habt ihr es zu Anfang noch nicht getan: entfernt das Fett vom Fleisch und schneidet es, also das Fleisch, in dünne Streifen. Vermengt es mit dem Reiswein oder der angebotenen Alternative, Salz, Pfeffer und einem TL Sesamöl. (Das Dasima ist nicht zum essen gedacht! Leider müsst ihr euch spätestens jetzt von der Suppeneinlage trennen. Reiswein, Salz, Pfeffer und Sesamöl vermengt ihr stattdessen mit den Shiitake Pilzen)

In einem weiteren Topf könnt ihr das Wasser für die Nudeln ansetzen. Sobald es kocht, könnt ihr eure benötige Menge an Nudeln ala Pasta wie gewohnt abschätzen und in das kochende Wasser legen. Unterbrecht den Kochvorgang dieses, und zwei weitere Male indem ihr etwas kaltes Wasser hinzufügt und es erneut aufkocht.

Abgießen - mit kaltem Wasser abschrecken - im Sieb abtropfen lassen.

Jetzt dürft ihr die letzte Knobizehe zerdrücken oder fein hacken und mit der Sojasoße in die klare Brühe geben.

Nun geht es ans dekorieren:

Legt euch zuerst eine gute Portion Nudeln in die fotogene Schüssel und übergießt sie mit der leckeren Suppe. Um eure Suppe besonders Instagramfähig zu machen: häuft nach und nach erst Fleisch, dann Zucchini, Ei, Frühlingszwiebel und zu guter Letzt: den in Julienne geschnibbelten (große Empfehlung: Küchenschere!) Seetang auf die Nudeln und für den letzten Schliff noch ein paar Sesamsamen.

Und voilà! Lasst es euch schmecken!

H O W T O: cook 오뚜기 짜장(밥)

 
 Foto & Copyright Júdith Lu Kovács



Und wieder ein Rezept oder besser: how to! cook Jjajjang.

짜장 (Jja-jang) ist ein ein...gekoreanischtes? chinesisches Gericht. Besonders beliebt und bekannt als 짜장면 (Jja-jang-myeon), eine dicke Sauce aus schwarzen Sojabohnen mit 면 (Myeon) Nudeln. Das Gericht das ich euch heute vorstelle, bzw. die Anleitung, isst man aber mit 밥 (bab) Reis.
 
[ENG] and another recipe or better: how to cook Jjajang.
짜장 (Jja-jang) is actually a chinese dish but very popular in south korea. mostly eaten as 짜장면 (Jja-jang-myeon), black bean sauce with 면 (Myeon) noodles. the dish that i'm going to show you is eaten with 밥 (bab) rice.
 
 
짜장밥
(Jja-jang-bab)
 
 
 
 
 
https://www.pinterest.com/judithlukovacs/r-e-c-i-p-e-s/
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 Was ihr für eine Packung - 100g 오뚜기 짜장  Ottogi Jjajang benötigt:

150g 고기 (KO-GI) / Fleisch (Schweinefleisch, Rindfleisch)
270g (2 große) 양파 (YANG-PA) / Zwiebeln
100g-200g
감자 (KAM-JJA) / Kartoffeln
60g
(1-2) 
당근 / Möhren

-alles in mundgerechte Stücke (ca. gleich groß) geschnitten-

700ml (3 1/2 Tassen) 물 (MUL) / Wasser
Reis 
 
 

[ENG] all you need for one package - 100g 오뚜기 짜장 ottogi jjajang:
150g 고기 (KO-GI) pork/beef, cut into bite-sized pieces
2 양파 (JANG-PA) onions (300g) cut into bite-sized pieces
1-3  감자(KAM-JJA)potatos, cut into bite-sized pieces
1/2 - 1 호박 (HO-BAK) Zucchini, cut into bite-sized pieces
1-2 당근 (DANG-KIN) carrots, cut into bite-sized pieces
700ml 물(MUL) water

Rice 
 
 
Kocht den Reis-
Bratet das Fleisch zeitgleich (zusammen) mit dem Gemüse an. Hebt euch die Zucchini jedoch auf, da sie viel weniger Zeit benötigt als beispielweise die Möhren oder Kartoffeln.

Ist das Fleisch durchweg grau, könnt ihr die 700ml Wasser hinzu geben. Lasst alles auf mittlerer Hitze kochen bis Fleisch und Gemüse gar sind. Rührt das Pulver unter den Eintopf.
-Alternativ könnt ihr das Fleisch und Gemüse auch nur in 650ml kochen, das Ottogi Pulver separat in 50ml Wasser einrühren und die Flüssigkeit zum Eintopf geben.-
Gebt noch die Zucchini zum Jjajang und lasst das ganze noch für 2-3 Minuten auf mittlerer Hitze kochen.

Und schon ist euer 짜장밥 Jjajangbab fertig! ;)
 
 
 
[ENG] cook the rice-
 
stir-fry the meat together with the vegetables till the meat's grey coloured (but without the zucchini, it need less time to be cooked). add the water and let it cook (middle-heat) till the meat and vegetables are soft and ready. add the ottogi pulver and zucchini, let it cook again for 2-3 minutes. and ready's your  짜장밥 Jjjangbab!
easy, right?
 
 
 
 
 
 
 
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Habt ihr es auch schon gekocht oder wollt es nachkochen? Dann schreibt mir wie es euch gefallen hat!


xoxo
 
 
 

D A I L Y L O O K: back to summer





 
 
"I got a hangover", die Hymne meines Halloween-Samstags. Tatsächlich geht es mir nach einer Tasse Kakao, gegen das Sodbrennen, der Reinigung meines Gesichts und einer Gesichtsmaske schon etwas besser. Ich fühle mich schon viel frischer. Wenn ich allerdings daran denke, dass wir heute noch essen gehen müssen und Nahrung gerade das Letzte ist was ich zu mir nehmen möchte (ich halte mich an Tee und Backup-Plan: Avocado), könnte ich anfangen zu weinen. Am liebsten würde ich mich in meinem Pyjama und einer riesen Kanne (die ich erst kaufen müsste) Tee ins Bett legen und auf Erholung hoffen.


Dieser Post passt also so ziemlich gar nicht zu dem Tag, an dem ich ihn veröffentliche. Egal. Grund warum es mir so schlecht geht obwohl ich nicht mal Nähe "betrunken" kam ist, dass mein Körper Alkohol einfach gar nicht mehr leiden mag. Und das weiß ich und distanziere mich bereits seit einem Jahr erfolgreich davon, ausgenommen ein Gläschen mit Freunden. Gestern lud mein Freund aber den ein oder anderen seiner Freunde zum zelebrieren ein und um nicht einzuschlafen, hab ich halt einfach auch ein bisschen was getrunken. Das war meinem Magen auf jeden Fall zu viel.


Gut, ich wollte euch in diesem Post nicht von meinem schwachen Magen berichten, sondern von einem Outfit das ich im Sommer sehr gerne und oft trug. Ich sag ja: passt nicht zum heutigen Tag.






Durch meine Abstinenz von Blog und Co. habe ich es nicht zeitgemäß geschafft, dieses Outfit zu posten. Das wollte ich aber unbedingt noch nachholen. Da war ich noch blond. Wie die Zeit vergeht ;)

Die Outfit-Bilder hat Kinga in Berlin geschossen (danke, mal wieder). Den Jumpsuit habe ich mir aber schon viel früher gekauft und vor Berlin auch schon durch Prag getragen.

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mir den Jumpsuit niemals von allein herausgesucht hätte. Während ich einen anderen in der Hand und schon so gut wie zur Kasse trug, hielt mir mein Freund diesen hier aus der Coachella Edition entgegen und meinte: Probier mal. Das habe ich auch, mir gefiel was ich sah, und landete mit 2 Einteilern, einem mehr als geplant, an der Kasse.




 

B I B I M B A P (비빔밥) Rezept



 
 
 
Für die, die meinem Blog folgen und so gar keinen Bezug zum kochen haben, tut es mir jetzt schon Leid, aber das hier wird wahrscheinlich auch nicht das letzte Rezept auf meinem Blog sein.
 
 
Wie ihr vielleicht mitbekommen werdet, habe ich zur Zeit wieder mehr Lust auf das bloggen. Aber nicht unbedingt darauf, meine Outfits oder Fotografien zu posten, sondern Rezepte. Ich bin gerade, vielleicht liegt es an der Jahreszeit?, wieder wahnsinnig verliebt ins kochen und mag es zur Zeit  besonders, neue Rezepte bzw. Gerichte zu kochen.


Also während meine ungarische Lieblingssuppe auf dem Herd vor sich hin köchelt, Rezept wird wahrscheinlich folgen, entführe ich euch ein weiteres Mal in meine zweitliebste Küche. Die Koreanische.


BIBIMBAP 비빔밥
 
Bibimbap ist DAS ultimative Gericht für Leute, die ihr essen besonders gerne mischen. So ordnet man den Teller wunderschön und gleichmäßig an und versaut das ganze wieder indem man alles mischt. (Eigentlich hasse ich es, mein Essen zu mischen. Und selbst die koreanische Kultur und die Tradition hinter Bibimbap kann mich nicht davon abhalten, meine Mahlzeit geordnet zu mir zu nehmen.) Der Name "Bi-Bim-Bap" kommt von 밥을 비비다 (bap-il-bi-bi-da), und bedeutet so viel wie "Reis mischen, Reis umrühren". Traditionell und in den meisten Restaurants wird das Bibimbap in einem Steintopf serviert.






 
 
Kommen wir mal zu dem Rezept, ne? Ich muss euch vorwarnen, es ist ein bisschen komplexer als die Curryanleitung einen Post weiter.
 
 
Ihr braucht (für 2 große Portionen):

200-300g Sushireis (Geheimtipp: nehmt den viel günstigeren Milchreis! Den Tipp hab ich von meinen koreanischen Freunden!)


2 Esslöffel Sojasoße
1 Esslöffel Mirin (alternativ Apfelessig)
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Zucker
Schwarzen Pfeffer
250g Rindfleisch (-geschnetzeltes) (oder vegetarisch: Sojageschnetzeltes, oder Tofu)
Sesamöl zum anbraten
1 Tasse Sojasprossen (alternativ. Ich habe sie weg gelassen -mag ich einfach nicht-)
2 kleine Zucchini
3 Hände voll Spinat (frisch!)
3 kleine Möhren, in Julienne geschnitten
1 Tasse voll Pilze (getrocknet oder frisch, frei nach eurem Geschmack!)
2 Eier
Prinzipiell könnt ihr euer Gemüse frei wählen. In meinem Bibimbap war noch
1 halber Apfel, in Julienne geschnitten
1 Frühlingszwiebel
1 halbe Paprika, in Julienne geschnitten


Julienne = sehr fein geschnittene Streifen
 
 
Vorbereitung:


Gemüse waschen-
Mischt die ersten 5 Zutaten und vermengt sie mit dem Rindfleisch. Das ganze muss für 20-60minuten (oder am besten: über Nacht) stehen.
Vegetarische Variante: weicht das Sojageschnetzelte wie gewohnt in heißem Wasser auf -gebt für den asiatischen Touch noch etwas Sojasoße dazu- drückt das Sojageschnetzelte aus und vermengt es mit den ersten 5 Zutaten. Nehmt ihr Tofu, würde ich euch zu frischem aus dem Asiamarkt raten, und es frisch, in Scheiben geschnitten, mit dem Bibimbap essen.


Solltet ihr wie ich getrocknete Pilze verwenden (zur Zeit bieten sich getrocknete Pilze an, einfach eine größere Auswahl!), müsst ihr diese für ca. eine Stunde in kaltem Wasser ziehen lassen. Für den Asia-Touch habe ich noch etwas Sojasoße mit dazu gegeben.
Danach müssen die getrockneten Pilze für ca. 20 Minuten köcheln, damit sie weich werden.
Ihr dürft auch nicht vergessen den Reis rechtzeitig zu kochen!

Eigentlich isst man zu Bibimbap Spiegeleier. Ich persönlich hatte Lust auf ganz normal gekochte Eier. Solltet ihr sie so wie ich bevorzugen: sobald sie fertig gekocht sind, könnt ihr sie für den ebenfalls asiatischen Touch in einer Wasser-Sojasoße-Zucker Mischung ziehen lassen, während ihr euer Bibimbap zubereitet.

Schneidet die Zucchini und Möhre (und falls ihr ebenfalls Paprika und Apfel verwendet, auch diese-) in Julienne, also feine Streifen. Ganz ehrlich, das war auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber bei diesem Rezept muss es einfach sein...

Erhitzt einen Teelöffel Sesamöl in einer Pfanne. Gebt Sojasprossen und Spinat gleichzeitig hinein und schwängt das Ganze für eine Minute. Der Spinat sollte noch relativ frisch aussehen.
-in eine separate Schüssel geben

Erhitzt einen Teelöffel Sesamöl in der Pfanne. Gebt die Möhren hinzu. Je nachdem wie bissfest ihr wollt, könnt ihr sie, wenn ihr halt schon möchtet, nach einer Minute (bissfest!) in eine weitere separate Schüssel geben.

Wiederholt das ganze mit dem restlichen Gemüse und den Pilzen.

Sesamöl -> Pfanne -> Zucchini (1min) -> separate Schüssel
Sesamöl -> Pfanne -> Paprika (1min) -> separate Schüssel
Sesamöl -> Pfanne -> Frühlingszwiebel (1min) -> separate Schüssel
Sesamöl -> Pfanne -> Apfel (1min) -> separate Schüssel
Sesamöl -> Pfanne -> Pilze (ca.2min /bis weich) -> separate Schüssel

Jetzt geht's ans Fleisch! Im Prinzip ist es der gleiche Vorgang, allerdings solltet ihr es so lange "braten" (mit der Marinade ist es fast schon eher ein "köcheln"), bis es weich ist!

(Solltet ihr die Spiegelei-Variante bevorzugen, wäre es jetzt an der Zeit für das Spiegelei)



Nehmt eine große Schüssel und füllt sie bis zur Hälfte mit Reis auf. Nun könnt ihr den Reis nach eurem Geschmack "belegen". Obendrauf kommt das Ei/Spiegelei. Ich habe das Bibimbap noch mit weißem Sesam und etwas 고추가루 (Go-Jju-Ga-Ru) Chillipulver dekoriert.

Wollt ihr noch eine Soße? Dann mischt (püriert) 2 Esslöffel  (Go-jju-Jang) koreanische Chillipaste mit 1/4 (süßem) Apfel, 1/4 Zwiebel, einer Prise schwarzem Salz, einem Esslöffel Sesamöl, einem Esslöffel Reiswein (oder Apfelessig), einem halben Esslöffel Sojasoße und einer Zähe Knoblauch.
 
 
 

Wie gefällt euch das Rezept? Probiert ihr es aus oder habt eure ganz eigene Variante?











H O W T O: cook korean curry



 
 
Okay, okay. Eher: how to cook korean instant curry!


Ich weiß nicht, vielleicht seid ihr da ja ganz anders als ich. Bei mir heißt es aber: was der Koch nicht kennt....

Im Asia Markt beschränke ich mich auf einen Einkauf mit bekannten Zutaten. Dabei haben so viele Produkte (aus ganz Asien!) eine Menge zu bieten! Seit dem ich koreanisch lesen kann und sich mein Vokabular ein wenig ausgedehnt hat, habe ich immerhin so gut wie gar keine Angst mehr vor koreanischen Produkten. Und weiß ich mal nicht weiter, dann frage ich meine koreanischen Mitbürger.

Diese Option haben aber nicht alle. Und nur weil es sich um fertige Mischungen handelt, muss man trotzdem wissen wie und mit was man sie zubereitet. Deswegen gibt es dieses Mal eher "Anleitung" als Rezept, und zwar für 카레 (Curry) "korean style" von (Ottogi) 오뚜기.








Ihr benötigt dafür

130g 고기 (KO-GI) / Fleisch (Schweinefleisch, Rindfleisch oder Hühnchen)
-alternativ für die Vegetarier unter euch eignet sich Sojageschnetzeltes wunderbar!
270g (2 große) 양파 (YANG-PA) / Zwiebeln
100g
감자 (KAM-JJA) / Kartoffeln
60g
(1-2) 
당근 / Möhren
100g (eine Packung) 오뚜기
카레 / Ottogi Curry
700ml (3 1/2 Tassen) 물 (MUL) / Wasser



(Ich muss dazu sagen, dass die Zutaten sehr knapp berechnet wurden (für 700ml - eingekocht ca. 500ml Flüssigkeit). Ich habe 250g Fleisch (Gulasch), 4 große Kartoffeln und 2 große Möhren reingeschnippelt. Außerdem gab es als zusätzliche Einlage noch Zucchini (eine Ganze).


Zuerst bereitet ihr das Fleisch vor. Ich wasche es ganz gerne vor dem Kochen (und tupfe es dann mit Küchenpapier ab). Nehmt ihr alternativ Sojageschnetzeltes, müsst ihr es wie gewohnt in heißem Wasser "aufweichen".

Säubert und schält die Zutaten. Sie sollten die gleiche Größe wie die Fleischstückchen haben. Bedenkt: je kleiner das Fleisch, desto schneller ist das Curry fertig!

Gebt Öl in einen Topf. Sobald es heiß genug ist, könnt ihr alle (Haupt-) Zutaten (Fleisch, Möhren, Kartoffeln und Zwiebel...n?) hinzufügen. Das ganze wird dann so lange gebraten, bis das Fleisch nicht mehr rosa, sondern hässlich grau aussieht. Hey, das muss nun mal so aussehen! - solltet ihr wie ich noch ein paar mehr Gemüsesorten hinzufügen wollen, müsst ihr aufpassen, dass ihr sie nicht zu früh dazu gebt! Zucchini braucht zum Beispiel  nur 2-3 Minuten.

Ist es soweit, könnt ihr den Topf mit 700ml Wasser aufgießen und nach und nach und nach und nach :D das Currypulver unterrühren!



Stellt den Topf auf mittlere Hitze, legt ein Essstäbchen oder Kochlöffel drauf, und darauf den Deckel. So kann euer Curry nicht überkochen, wird aber langsam und schonend gekocht!

Immer mal wieder umrühren nicht vergessen. Sind die Kartoffeln und Möhren (und vor allem das Fleisch!) weich, ist euer Curry fertig!







Dazu könnt ihr Reis, und falls da: Kimchi reichen! Habt ihr es auch schon gekocht oder wollt es nachkochen? Dann schreibt mir wie es euch gefallen hat!


xoxo



V O N L E I P Z I G N A C H A M S T E R D A M in 4 Tagen.

Selfie. Foto & Copyright Kathrin Adler


 
 
Bevor es für mich bald wieder "Tschüss und bis Bald" heißt, heißt es für mich erst einmal einen Stapel Nerv tötender Sachen erledigen. Und damit meine ich nicht, die neusten Reise-Mini-Ausgaben toller Shampoos und Cremes in einer Drogerie zu shoppen, sondern monatliche Rechnungen bezahlen, meinen Wäschekorb leeren und meine Wohnung ordnungsgemäß für die sorgfältig ausgewählten Wohnungswächter (Freunde) putzen. Nun da das schon einmal erledigt ist, die letzte Wäsche vor meiner, leider bereits eingeschalteten ( Hallo Betriebskostenabrechnung!), Heizung trocknet, dachte ich mir, ich hau noch schnell die Bilder meiner letzten Reise (Köln, Düsseldorf, Amsterdam, Bloemendaal Aan Zee) raus. Denn bald glänze ich mit neuen Bildern aus Budapest und Co.!

Ich entschuldige mich im Voraus für die mit Handy aufgenommenen Bilder. Zwar war die DSLR auf Wunsch meines Freundes im Handgepäck, dieses aber immer feinst verstaut im Kofferraum.



Nachdem wir zu meinem Geburtstag nach Prag gefahren sind, (die Bilder kennt ihr bereits ) den Monat darauf nach Berlin und jeweils gute Erfahrungen mit blablacar und Mitfahrgelegenheit gemacht haben, entschieden wir uns für unseren August-Urlaub für einen kleinen "Roadtrip".
 
Am 07.08. machten wir uns in früher Frische und zwei Mitfahrgelegenheiten (beide sehr nett!) auf den Weg nach Köln, wo wir uns mit meinen Freunden von tokkihaus.de  getroffen haben, mit denen wir die nächsten 24h zusammen verbrachten. Leider erfuhren wir relativ verspätet dass an diesem Wochenende ebenfalls Gamescom in Köln gefeiert wurde. Dementsprechend zog sich die Fahrt in der Hochsommerhitze unangenehm lang.
 
 
 

 
 
 
Um ehrlich zu sein fehlte mir lange das Verständnis für den Kölner Dom. Immerhin steht hier in Leipzig eine Kirche im gleichen Baustil. Im TV unterschieden sich diese zwei Kerlchen nicht. Nachdem ich dann davor stand und mir vom "hoch gucken und baff sein" ganz schlecht wurde, ich den Größenunterschied realisierte, kann ich jedem nur raten ihn einmal zu besichtigen.
 
 
 
Während unserer Reise (naja sagen wir eher, bis zur holländischen Grenze) wurde uns auch kulinarisch einiges geboten. Ich muss meinen Lieben von tokkihaus nochmal ganz groß für die Mühen danken, die sie extra für bzw. wegen uns hatten. Dieses Abendessen werde ich wahrscheinlich nie wieder vergessen.
 
 
 
Am nächsten Tag erfüllte sich ein kleiner "Traum" für mich, immerhin stand dieser schon seit ich 14 bin? auf meiner Wunschliste. Verdutzt, dass ein BMW wahrscheinlich zum guten Ton im Westen zählt, fuhren wir zur Japanmeile nach Düsseldorf um uns kulinarisch mal so richtig gehen zu lassen und, sagen wir mal, 70% unseres Reise-Budgets auf den Kopf zu hauen.
 
 
 

 
 
 
 
 
 
Kaum eine Stunde nach dem leckeren Abendessen in einem koreanischen Restaurant ging es für uns und zwei Mitfahrerinnen Richtung Amsterdam.



 
 
 
 Den nächsten Tag, Tag der Abreise, verbrachten wir in/am? Bloemendaal aan Zee, die Empfehlung einer holländischen Freundin. Leider sind in Amsterdam so gut wie gar keine Bilder entstanden. Dafür habe ich in Bloemendaal die Kamera ab und zu wieder in die Hand genommen. Direkt neben dem Strand an der Nordsee befindet sich ein wirklich schöner Nationalpark, Naturschutzgebiet.









Und so wäre dieses Thema auch von meiner To Do Liste gestrichen. Auch wenn es sich um Handy-Bilder handelt, hoffe ich dieser Blogeintrag hat euch gefallen. Von Amsterdam gibt es nur dieses Hummus Bild. Es sei jedoch gesagt, dass dieser Hummus (mit slow cooked Beef)  bei Sir Hummus einfach unwahrscheinlich gut schmeckte. Und das nächste mal Amsterdam, das wahrscheinlich gar nicht mehr so fern ist, werde ich die Kamera öfter mal mit nehmen.

Habt ein schönes Wochenende!